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Die Skulpturen bestechen durch ihre klare, fließend harmonischen Proportionen, die immer in Bewegung scheinen und sehr oft eine Leichtigkeit vermitteln, die man nicht unbedingt mit dem Material Stahl in Verbindung bringt. Begriffe wie “kalte Eleganz” sind ihrer Berechtigung enthoben, in Anbetracht der Umwandlung dieses harten Materials in weiche, erdverbundene Formen, die durch das Zusammenspiel mit dem Licht eine Wärme erreichen, die geradezu herausfordert, den Standpunkt des bloßen Betrachters zu verlassen, um sich assoziativ und emotional mit ihnen auseinanderzusetzen.
Die bildnerisch - skulpturale Intensität erhält durch die Verbindung mit der Faszination des Lichtspiels eine eigenständige ästhetische Ausdrucksform.
Wir stehen keineswegs einer rein “funktionalen Kunst” gegenüber. Es mag ein angenehmer Nebeneffekt sein, dass viele dieser Objekte ihr Licht weitergeben, doch es entsteht niemals eine Abhängigkeit der Form von der Funktion. Das Funktionale grenzt somit die Freiheit der Form nicht ein. Denn genau wie die natur Funktion und Schönheit verbindet, hat es auch die Künstlerin in ihren Arbeiten erreicht, diese Dualität zu einer Einheit zu verbinden.
Martin Magestro |
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